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d&d Brandschutzsysteme bietet spezialisierte Flammendetektion für Hangars und Munitionsdepots

 

Militärische Liegenschaften zählen zu den sicherheitspolitisch sensibelsten Bereichen eines Staates. Ihr Schutz ist entscheidend, da sie zentrale Funktionen für die Verteidigungsfähigkeit, Einsatzbereitschaft und das Krisenmanagement erfüllen. Sie beherbergen vor allem kritische Informations- und Kommunikationssysteme, Führungsstrukturen sowie logistische Knotenpunkte und gelten damit als kritische Infrastrukturen. Ein unbefugter Zugriff oder eine Störung hätte weitreichende sicherheitsrelevante Folgen. Gleichzeitig erfordern die dort gelagerten Materialien – von Munition über Treibstoffe bis hin zu Spezialchemikalien – höchste Sicherheitsstandards, da Fehlmanipulationen erhebliche Risiken für Menschen und Umwelt bergen. Gemäß geltenden EU-Recht müssen daher Lösungen eingesetzt werden, die höchsten Sicherheitsanforderungen entsprechen.

Brandschutz in Hangars

In Flugzeughangars befinden sich zahlreiche brennbare Stoffe, wie Kraftstoffe, Hydraulikflüssigkeiten, Schmiermittel, Reinigungslösungsmittel und Farben. Die damit verbundene hohe Brandlast macht ein Brandschutzkonzept mit leistungsstarken Brandmelde- und Löschsystemen von Nöten, welche sowohl die im Hangar geparkten Flugzeuge als auch das Gebäude selbst schützen. Da Hangars große, offene Räume sind, spielen Flammenmelder eine entscheidende Rolle. Sie ergänzen Hitze- und Rauchmelder und verbessern die Detektion dort, wo Werkzeuge oder Flugzeuge das Sichtfeld blockieren. Eine weitere Herausforderung stellen die großen Tore da, über die die Flugzeuge aufs Rollfeld gelangen. Bei geöffneten Toren kann das Flammenerkennungssystem den Rollfeldbereich oder die Start- und Landebahn erfassen. Sind die Melder nicht korrekt ausgerichtet, können Flammen, die insbesondere beim Start von Kampfflugzeugen aus dem Triebwerkauslass kommen, fälschlicherweise detektiert werden. Im Hangar können diese zu Fehlalarmen führen. Als präventive Sicherheitstechnik haben sich hier die Flammenmelder von Det-Tronics erwiesen, da sie eine schnelle Reaktionszeit, ein flexibel einstellbares Sichtfeld sowie Programmieroptionen bieten. Diese Lösung eignet sich insbesondere zur Überwachung von Flugzeughangars. Gleichzeitig erfüllen sie die Anforderungen aller zuständigen Behörden, wie die geltenden DIN- und EN-Normen.

Infrarot-Mehrfrequenz-Flammenmelder

Aufgrund seines großen Erfassungsbereichs ist der Infrarot-Mehrfrequenz-Flammenmelder X3301 die richtige Wahl. Die Erkennungsreichweite hängt unter anderem von der Empfindlichkeit, der minimalen Größe des zu erkennenden Feuers, der möglichen vorhandenen Brennstoffe und der minimalen Reaktionszeit ab. Bei der Auswahl des Installationsortes sind die Abmessungen des Hangars, der Typ der im Hangar gelagerten Flugzeuge, die verschiedenen möglichen Ausrichtungen der Flugzeuge sowie identifizierte optische Hindernisse entscheidend. Die Flammenmelder werden beispielsweise so positioniert, dass sie unter die Tragflächen und/oder den Rumpf blicken können. Dabei bestimmt das kleinste Flugzeug die Montagehöhe.

Multisensorik und Systemintegration für den zuverlässigen Brandschutz

Die zusätzliche Flammendetektion neben klassischen Messgrößen wie Hitze und Rauch verkürzt die Reaktionszeit im Brandfall erheblich und erhöht damit den Schutz von Sachwerten und kritischer Infrastruktur. Dank seiner robusten mechanischen Konstruktion stellt der Flammenmelder X3301 eine hohe Resistenz gegenüber Fehlalarmen und Röntgenstrahlung sicher. Gerade in militärischen Einsatzumgebungen ist dies ein entscheidender Vorteil, da dort Systeme unempfindlich gegen elektromagnetische Störungen (EMI/RFI) sein müssen. Hintergrund ist, dass Piloten regelmäßig elektronische Abwehrsysteme bereits beim Rollen oder Starten testen, wodurch elektromagnetische Felder in angrenzende Gebäude, wie Hangars, einwirken können.
Flammendetektoren allein stellen jedoch nur einen Bestandteil eines ganzheitlichen Brandschutzkonzepts dar. Erst die vernetzte Integration von Flammen-, Gas- und Rauchmeldern, automatischen Löschsystemen sowie Alarmierungs- und Benachrichtigungseinrichtungen ermöglicht eine wirksame Brandprävention und Gefahrenabwehr.

Detektion im Millisekundenbereich für Munitionslager

In Munitionsbunkern werden große Mengen unterschiedlicher Explosivstoffe gelagert, wodurch besonders hohe Anforderungen an Detektionstechnik und Reaktionsgeschwindigkeit entstehen. Im Ereignisfall ist eine sofortige Alarmierung entscheidend, um Personal zu schützen und Kettenreaktionen zu verhindern. Der Ultraviolett-Infrarot-Flammenmelder X5200 erfüllt hierfür internationale Hochsicherheitsanforderungen. Seine Sensorik ist auf eine schnelle und zuverlässige Flammenerkennung ausgelegt und zugleich weitgehend resistent gegenüber typischen Störquellen. Ein Sichtfeld von 90° ermöglicht die Überwachung kritischer Bereiche mit minimaler Geräteanzahl.

Ergänzend kommt ein Hochgeschwindigkeits-Sprühflutmodul (HSDM) zum Einsatz, das Gefahrenereignisse innerhalb von rund 25 Millisekunden erkennt und sofort Gegenmaßnahmen einleiten kann. Diese Kombination prädestiniert das System für besonders risikobehaftete Zonen wie Produktions- oder Lagerbereiche für Munition. Der X5200 ist ATEX-zertifiziert und entspricht der Norm EN 54-10 für Flammenmelder.

Gerätespezifische Lösungen für unterschiedliche Risikoprofile

Für Anwendungen mit Schwerpunkt auf UV-basierter Flammendetektion steht der Single-Frequency-UV-Melder X2200 zur Verfügung. Sein Sensor ist speziell auf die schnelle Identifikation von Flammen ausgelegt, die beispielsweise bei der Verbrennung von Schwarzpulver entstehen. Das Gerät ist ATEX-konform, nach EN-Normen zertifiziert und kann ebenfalls mit einem Hochgeschwindigkeits-Detektionsmodul kombiniert werden.
Eine alternative Lösung stellt der Infrarot-Flammenmelder X9800 dar. Dieses Modell ist robust konstruiert, reagiert schnell und zeigt eine hohe Unempfindlichkeit gegenüber externen IR-Quellen. Aufgrund dieser Eigenschaften eignet er sich besonders für Einsatzorte mit erhöhtem Störpotenzial, etwa in stark technisierten oder industriellen Umgebungen wie Munitionsbunkern.

Moderne Brandschutzkonzepte in Hochrisikobereichen erfordern leistungsfähige Sensorik, schnelle Reaktionssysteme und eine durchgängige Systemintegration. Die Kombination spezialisierter Flammendetektoren mit ultraschnellen Lösch- und Alarmierungsmechanismen bildet dabei die Grundlage für effektiven Schutz von Menschen, Anlagen und sensiblen Materialien. Als exklusiver Distributionspartner von Det-Tronics in Deutschland steht die d&d Brandschutzsysteme mit Sitz in Oberhausen, NRW, für die fachliche Begleitung zur Verfügung. Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link: https://www.dd-brandschutzsysteme.de/high-end-flammenmelder-fuer-hangar-und-munitionsbunker.html.

 

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